ÖFFENTLICHE ANLÄSSE


Die Villa Garbald mit ihrem Denklabor bietet nicht nur ein fruchtbares Ambiente für Seminare, Tagungen und Retraiten. In Zusammenarbeit mit regionalen und weiteren Institutionen fördert die Stiftung auch Ausstellungen, Konzerte, Literaturabende, Referate und ähnliche Veranstaltungen, die zugänglich für die Bevölkerung und auswärtige Besucher sind.


Beispielsweise wurde im Februar 2005 der Chemiker Richard Ernst zu einem Podiumsgespräch eingeladen. Er erzählte über seine berufliche Tätigkeit – ihm sind bahnbrechende Beiträge in der Entwicklung der MRI-Untersuchungsmethode zu verdanken, wofür er 1991 den Nobelpreis erhielt. Die zahlreich erschienene Bergeller Bevölkerung durfte auch selbst Fragen stellen und erfuhr so manches aus dem Leben und über die Ansichten des vielseitig interessierten Wissenschafters.


Im Oktober darauf konnte der erste Kunst-Event durch das Bündner Kunstmuseum realisiert werden, sinnigerweise eine Ausstellung über die beiden Bergeller Alberto Giacometti und Andrea Garbald, die sich auch persönlich kannten.


Aufgrund solcher Aktivitäten erhält der Komplex Garbald die Bedeutung eines lokalen Horts der Kultur und der Kunst für die Gemeinde Castasegna und die gesamte Talschaft. Er schafft nicht nur eine Brücke zwischen Stadt und Land, zwischen Germania und Romania; als ein in Vielfalt und Bedeutung geradezu urbanes Zentrum von Kultur und Wissenschaft geniesst er überdies eine Ausstrahlung, die weit über die regionalen Grenzen hinausreicht.


Zuständig für die Programmierung und Durchführung der einzelnen Anlässe, wozu auch Führungen durch die Liegenschaft gehören, ist die Betriebsleitung Villa Garbald.