garbald
WILLKOMMEN IN DER VILLA GARBALD!


Castasegna im äussersten Zipfel des Bergells, an der Schweizer Grenze zu Italien, ist ein besonderer Mikrokosmos. Hier, wo sich der herrliche Kastanienwald nach Soglio hinauf zieht, kreuzen sich verschiedene bedeutsame wissenschaftliche, künstlerische und kulturhistorische Stränge. Solche, die ein Jahrhundert und weiter zurückreichen. Und solche, die aktuell und zukunftsgerichtet sind.


So stellt die Villa Garbald in Castasegna ein Kapitel Baugeschichte von internationaler Bedeutung dar: Kein Geringerer als Gottfried Semper entwarf das «italienische Landhaus» 1862 für das Ehepaar Agostino und Johanna Garbald, das 2004 durch die Architekten Miller & Maranta renoviert und erweitert wurde.


Die Villa Garbald – Sempers einziger Bau südlich der Alpen – wurde im Frühling 1864 vom Ehepaar Garbald bezogen und bis 1958 von den kinderlosen Nachkommen bewohnt. Seit 1958 sind die Villa und der reiche kulturelle Nachlass der Familie im Besitz der Fondazione Garbald.


Im Jubiläumsjahr 2014 «150 Jahre Villa Garbald» wurden das schriftstellerische Werk von Johanna Garbald in der «Edition Silvia Andrea» und die Fotografie von Sohn Andrea mit Ausstellungen und der Monografie «Andrea Garbald (1877–1958) Fotograf und Künstler im Bergell» gewürdigt. Die rund 2000 Bände umfassende Familienbibliothek ist katalogisiert worden und vor Ort öffentlich und für die Forschung zugänglich.


Heute ist die Villa Garbald ein geschätzter Ort für Workshops und Retraiten für Gruppen und Gremien aus Wissenschaft, Bildung, Kultur und Wirtschaft. Zum speziellen «spirito» der Villa Garbald gehören kulturelle Veranstaltungen und eine wechselnde Kunsteinrichtung mit Werken aus dem Bündner Kunstmuseum.


Haben wir Sie neugierig gemacht? Entdecken Sie hier die Villa Garbald mit ihrem kulturellen Reichtum und überzeugen Sie sich bald persönlich vor Ort von ihrer Einmaligkeit!