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Castasegna im äussersten Zipfel des Bergells, hart an der Grenze zu Italien, ist ein besonderer Mikrokosmos. Im 200-Seelendorf am Saum des grössten Kastanienhains Europas kreuzen sich verschiedene bedeutsame wissenschaftliche, künstlerische und kulturhistorische Stränge. Solche, die ein Jahrhundert und weiter zurückreichen. Und solche, die aktuell und zukunftsgerichtet sind.


Eine intime Familiensaga aus dem 19. Jahrhundert korrespondiert mit liberalem Elan des jungen Bundesstaates. Der aussergewöhnlich konzise Neubau eines renommierten Architekturbüros unserer Tage antwortet auf die neoklassizistische Formensprache eines Stararchitekten der Gründerzeit. Ein Denklabor und ein universitäres Tagungszentrum sorgen für den Fortbestand jenes Geistes, der durch die kundig restaurierten historischen Gemäuer weht und deren ungewöhnliche Erbauer und Bewohner auszeichnete.


Haben wir Sie neugierig gemacht? Entdecken Sie die Villa Garbald und ihr geistiges Umfeld virtuell auf dieser Site. Und überzeugen Sie sich bald persönlich vor Ort von ihrer Einmaligkeit!