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Guestbook – Studio Cascina

Prof. Dr. Christoph Hoffmann

Universität Luzern, Kultur- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, Professur für Wissenschaftsforschung

Als erstes kommt das Huhn, dann etwas später die kleine graue Katze, am Mittag, vielleicht, auch die fuchsfarbene.

Auf dem Nachmittagsspaziergang treffe ich sie wieder, und die anderen Katzen, den grossen grauen Hund mit den fliegenden Ohren, die Schafe, die Ziegen unten an der Maira. Bald kenne ich alle Tiere im Dorf. In der Sonne liegt die Zauneidechse auf der Stufe im Eingang. Morgens um 5, immer ein bisschen früher, mit der Dämmerung wandernd, fangen die Vögel an, zwitschern, manche singen.

Ich sitze an diesem Tisch und habe darüber geschrieben, ob Fische und Bienen Farben sehen können. Ein alter Streit, lange entschieden.

Vielen Dank für diese Zeit

 

Prof. Dr. Eva Weber-Guskar

Lehrstuhl Ethik und Philosophie der Emotionen, Ruhr Universität Bochum

In diesem architektonischen Kleinod «Studio Cascina» habe ich grosse Ruhe und Konzentration gefunden, um im Bergeller Vor-Frühling über Zeit und Ethik nachdenken und schreiben zu können.

Vielen Dank!

 

Prof. Dr. Dario Gamboni, Johanna Weis

Kunsthistoriker, emeritiert (Université de Genève), Künstlerin (Berlin)

Au lieu des châtaignes, ce sont nos idées qui ont mijoté pendant deux semaines dans la cascina, stimulées par le soleil, les marches dans la vallée, les traversées quotidiennes de la frontière et la lecture de Silvia Andrea. Un lieu parfait où mener le dialogue entre mots et images, merci à Siska – Arnout était en voyage – de l’hospitalité !

Dario Gamboni


Zeit zum Träumen, Zeit zum Fabulieren, gemeinsame Arbeitsstunden, viele Diskussionen, viel Sonne – leider überschattet vom seit 14 Tagen andauernden Krieg in der Ukraine.

Johanna Weis

 

Tanja Schmidt

An diesem wundervollen Ort ist mir wieder einmal bewusst geworden, durch was für eine Vielzahl an Optionen und Reize ich im Alltag abgelenkt bin. Die klare Formgebung und Schönheit des Studio Cascina Garbald sowie die faszinierende Landschaft des Bergells, lassen Kreativität, Energie und Gelassenheit entstehen.

Es ist ein Privileg im «Denklabor» (so wie es auf dem Haustürschlüssel steht) meine Arbeit zum Thema Gendermedizin verfassen zu dürfen. Herzlichen Dank.

Tanja Schmidt, Zürich

 

Anja Bayerwaltes

Bildende Künstlerin / Dozentin für Malerei am Institute of Performative Arts Maastricht, Zuyd University of Applied Sciences, Niederlande

Hier mischt sich
Zwischen Himmel und Erde
Blütenhonig mit Kastanienrauch                     
Rückzug mit Feigenmarmelade
In vertikalen Jahreszeiten
trifft mein mit Mehl beschneites Croissant
erstaunt auf beschneite Schneegipfel

Neben mir schlafen die Kastanien
nehmen sich ihre Zeit
Der Mensch fügt sich
widmet sich der Glut
Wenn das Leben ein Ziel hätte, wäre es hier

Ich kann mich nur der Gegenwart ergeben
Malend, zeichnend, schreibend, fotografierend, filmend wieder Material erzeugen
statt Vergangenes abzurunden
Das Gelb der Lärchen klettert in weichen Pinselstrichen den Kamm hinauf
Nach unten mischt sich kaltes Grün
Mit schattigem Blau, lodernde Goldtöne in den dunklen Flächen
In der Dämmerung angenehme Reduktion
der eindrücklichen Konturen der Berge gegen den Himmel
Zeichnen erweist sich wieder als gute Methode
das Anwesende zu portionieren
Die Wolken sind auch willkommen

Ich fühle mich aufgebahrt und mit aller Liebe bedacht
von allen Farben der Welt
In einer Architektur, die sich schon schnell zur zweiten Haut entwickelt
die jedes Material mit der größten Sorgfalt würdigt
und mit dem feinsten Gespür seine Funktion- glücklich zu machen- bedenkt
Die menschliche Fähigkeit, zu bauen, bündelt sich hier in jeder Fläche jeder Schraube und
Steckdose
Und das Material erwartet das Gleiche
von Dir.

 

Marc Graf

In der sonnigen Stille der wundervollen Umgebung und in heimeliger Atmosphäre einen grossen Teil meiner Masterarbeit schreiben zu können, war ein grosses Geschenk!
Zwischendurch liess sich der Gedankenstau mit einem Spaziergang im Brentan vertreiben und der tägliche Besuch des schwarzen Huhnes hatte beim Arbeiten am Computer auch heitere Momente aufkommen lassen.

Vielen Dank für die schöne Zeit an die Fondazione Garbald und an Siska + Arnout für die liebevolle Betreuung!

Marc Graf – Zürich

 

Lili Licka

Landschaftsarchitektin Wien

In einem wohlüberlegten Hause über das Entwerfen zu schreiben, ist eine Befriedigung. Vier Wochen in einer besonderen Landschaft über das Gestalten von Landschaft zu schreiben, ist eine Herausforderung.
Beides hat sehr gut getan.
Das Haus, die Umgebung, die Stiftung, die Führungen, die Kunsteinrichtung und die Kunst im Tal, die umsichtige Betreuung durch Arnout und Siska – und die Kräuter im Garten – einfach perfekt.

Vielen Dank für diese Möglichkeit, die Gedanken zu sortieren.

 

Pfr. Dr. Daniel Schmid Holz, Pfrn. Sigrun Holz

Als wir ankamen, blühten die Wiesen im Kastanienhain noch – der Frühling kehrte in diesem Jahr auch im Bergell spät ein. Nach vier Wochen, als wir wieder abreisen, sind immer noch nicht alle Wiesen gemäht. 
Für uns: ein langer, langer Frühling, in dem wir in 2000 Seiten Habermas eintauchen und uns herausfordern lassen. Hulda, das schwarze Huhn, besucht uns täglich und sucht die Brosamen, die von unserem Tisch gefallen sind. Danke für die Möglichkeit, hier unseren Studienurlaub zu verbringen – auch an Siska und Arnout!

 

Prof. Dr. Ralph Hertwig

Direktor, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin

Die Zugfahrt von Berlin war lang – fast 14 Stunden – aber es war eine schöne und mühelose Art, sich zu entschleunigen und sich auf diesen besonderen Ort einzustimmen. Jeden Tag, manchmal fast jede Stunde war das Wetter und damit die Stimmung eine andere. Der Blick vorbei am Roccolo in die Berge hat so – obgleich immer die gleiche Perspektive – einen anderen Blick auf die innere und äussere Welt geöffnet. Beste Vorausetzungen für neue Einfälle aber einfach auch nur für Kontemplation.

Herzlichen Dank an Euch + die Stiftung

P.S. Ein Ort, bei dem man im Moment der Abreise ans Zurückkommen denkt!

 

Mirjam Aeschbach

Doktorandin an der Professur für Religionswissenschaften mit sozialwissenschaftlicher Ausrichtung, UZH

Ein Ort wie kein anderer, nahtlos eingebunden in eine atemberaubende Natur – die Wochen hier waren kritisch in der Fertigstellung meiner Dissertation und tägliche Spaziergänge, hie und da einen steilen Aufstieg in Richtung Berg und abendliche Kaminfeuer haben geholfen, die Motivation und Konzentration hochzuhalten. 

 

Yvonne Scheiwiller

Industriearchäologin, Denkmalpflege

Die beste Idee des Coronajahres 2020 war die Reservierung des Studio Cascina für den Frühling 2021. Hier arbeite ich an meinem Buch über «Historische Schiffe auf Schweizerischen Gewässern» und realisiere plötzlich, dass ich zuerst kürzen muss und mich fokussieren auf das Wichtigste. Auch diese Cascina fokussiert auf die wichtigsten Dinge – genau wie das ganze karge Tal. Diese zwei Wochen werden für mich für immer etwas Besonderes sein – Auszeit und gleichzeitig Fokuszeit. Herzlichen Dank, den Menschen, die das möglich machen.

 

Franziska Käuferle

Master Architektur an der TU Berlin

Liebe Siska, lieber Arnout

Herzlichen Dank für die Möglichkeit dieser zeitlichen Oase inmitten des Arbeitsalltags, die uns ermöglicht, endlich ein Projekt zu starten, das wir seit fast zwei Jahren unausformuliert mit uns tragen. Erste Frühlingsanzeichen und die Materialität des Studios haben dafür einen ganz besonderen Rahmen geschaffen.

Der erste Schritt ist getan, und wir werden Euch auf dem laufenden halten. Wir werden uns immer wieder gerne an die Zeit im Bergell erinnern, wo alles seinen Anfang nahm.                       

Franziska und Max

 

Dr. Adam Jasper and Emma Jones

gta Institute, ETH Zurich

Thank you for a beautiful stay at the Studio Cascina and two weeks of walking … and writing in this peaceful valley.

 

Prof. Dr. Eszter Hargittai

Head of the Internet Use and Society division, University of Zurich

What an amazing place for a writing retreat! This will certainly be the highlight of 2020 for me.

I had lots of time for both writing and thinking. It was a productive stay with helpful progress on my work.

Grazie mille!

 

Dr. Ursula Caflisch-Schnetzler

Deutsches Seminar, Universität Zürich

Vier Wochen Zeit, um meine Gedanken auf ein Buchprojekt zu fokussieren – vier Wochen Zeit, um mich in diese wunderschöne Landschaft einzulesen – vier Wochen Zeit,  um jeden Morgen aus der Cascina Garbald auf die mit weissen Mützen bedeckten Berge, auf die goldenen Kastanienbäume, die Villa Garbald und den Roccolo zu schauen und immer – immer den Fluss zu hören, die Maira, wie man in der hiesigen Mundart sagt.

Es war unglaublich schön und intensiv, ruhig und brausend vom Wasser und erholsam von der Luft und den Menschen hier im Val Bargaia.

Ganz herzlichen Dank für diese Zeit in «meiner» hübschen kleinen Cascina Garbald!

 

Susanne und Günther Hornfeck

Übersetzerin Chinesisch-Deutsch und Kalligraph, Grafiker

Reiche Ernte allenthalben ...

Für Gastfreundschaft danken

Susanne & Günther Hornfeck

 

Claudia Mörgeli / PhD

Fachdidaktik in Kunst und Design – ABKS / ZHDK / PHZH

Grosse Räume öffnen sich in diesem kleinen Haus:
Der Raum des Staunens ob dieser wunderbaren Architektur.
Der Raum konzentrierten Nachdenkens, Lesens und Schreibens.
Der Raum der Bewegung für das Erkunden neuer Wege.
Der Raum der Freude und Dankbarkeit, dies geniessen zu dürfen!

 

Barbara Basting

Ressortleitung Bildende Kunst, Stadt Zürich Kultur

Ein grossartiger Ort, um Gedanken zu sortieren, zu notieren – die Sorgfalt, mit der Räume gestaltet wurden, die Konzentration, die hilft, Abstand zu gewinnen, und eine ganz selbstverständliche Gastfreundschaft von Siska und Arnout: vielen Dank für alles!

Barbara Basting und Felix Thürlemann

 

Gabriela Falkner

Fotografin

Sich für einen langen Augenblick auf einen neuen Ort einzulassen, ihn in den Kamerafokus zu nehmen, neue Inspiration zu erhalten und die eigenen künstlerischen Projekte voranzutreiben. 
All dies ermöglichte mir der Aufenthalt im Studio Cascina.

Herzlichen Dank für diesen einzigartigen Ort und die tolle Gastfreundschaft.

 

Thomas Gull

Redaktor UZH Magazin

Mit Wehmut nehme ich Abschied von diesem wunderbaren, inspirierenden Ort, an dem ich während drei Wochen schreiben, denken und wandern durfte – Steintreppen rauf und runter. Habe die Zeit genossen und sie war sehr produktiv.

Ein grosses Dankeschön an Siska und Arnout für ihre Gastfreundschaft, den grünen Spargel aus dem Garten, die wilden Erdbeeren gleich um die Ecke.

Hoffe auf ein Wiedersehen

 

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